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FD Rapid GolgiStain™ Kit (Klein)

FD Rapid GolgiStain™ Kit (Klein)

Artikelnummer: PK401A

Die Golgi-Cox-Imprägnierung<sup>1,2</sup> zählt zu den effektivsten Methoden zur Untersuchung der normalen und pathologischen Morphologie von Neuronen und Gliazellen. Mithilfe dieser Technik konnten subtile morphologische Veränderungen an neuronalen Dendriten und dendritischen Dornen im Gehirn von medikamentös behandelten Tieren sowie im postmortalen Gehirn von Patienten mit neurologischen Erkrankungen<sup>3,4</sup> nachgewiesen werden. Die Unzuverlässigkeit und der hohe Zeitaufwand der Golgi-Färbung stellen jedoch wesentliche Hindernisse für die breite Anwendung dieser Methode dar.

Das FD Rapid GolgiStain™ Kit basiert auf den von Ramón-Moliner², Glaser und Van der Loos⁵ beschriebenen Methoden. Es hat die Golgi-Cox-Technik nicht nur deutlich verbessert und vereinfacht, sondern sich auch als äußerst zuverlässig und sensitiv für die Darstellung morphologischer Details von Neuronen und Gliazellen, insbesondere dendritischer Dornen, erwiesen. Das FD Rapid GolgiStain™ Kit wurde umfassend an Gehirnen verschiedener Tierarten sowie an postmortalen menschlichen Gehirnpräparaten getestet und erfolgreich eingesetzt.

  • Produktinformationen

    Katalognummer Größe Dokumentationen Technische Unterstützung
    PK401A Für bis zu 25 Mäusehirne

     

     

  • Inhalt des Sets

    Bei Raumtemperatur lagern.

    Lösung A 125 ml
    Lösung B 125 ml
    Lösung C 125 ml x 2
    Lösung D 125 ml
    Lösung E 125 ml
    Glasprobenentnahmegerät 2
    Pinsel aus Naturhaar 2
    Flasche fallen lassen 1
    Benutzerhandbuch 1

  • Benötigte, aber nicht enthaltene Materialien

    • Doppelt destilliertes oder deionisiertes Wasser.

    • Kunststoff- oder Glasröhrchen oder -ampullen.

    • Histologische Verbrauchsmaterialien und Geräte, darunter mit Gelatine beschichtete Objektträger, Deckgläser, Färbegefäße, Ethanol, Xylol oder Xylolersatzstoffe, ein harzartiges Eindeckmedium (z. B. Permount®) und ein Lichtmikroskop.

  • Referenzen

    1. Corsi P. (1987) Camillo Golgis morphologischer Ansatz zur Neuroanatomie. In: Masland RL, Portera-Sanchez A und Toffano G (Hrsg.), Neuroplastizität: ein neues therapeutisches Instrument in der ZNS-Pathologie, S. 1–7. Berlin: Springer.
    2. Ramón-Moliner E. (1970) Die Golgi-Cox-Technik. In: Nauta WJH und Ebbesson SOE (Hrsg.), Zeitgenössische Methoden der Neuroanatomie. S. 32–55, New York: Springer.
    3. Graveland GA, Williams RS und DiFiglia M. (1985) Hinweise auf degenerative und regenerative Veränderungen an den stacheligen Neuronen des Neostriatums bei der Huntington-Krankheit. Science. 227:770-3.
    4. Robinson TE und Kolb B. (1997) Persistente strukturelle Veränderungen in Neuronen des Nucleus accumbens und des präfrontalen Cortex nach vorheriger Amphetamin-Exposition. J. Neurosci. 17:8491-7.
    5. Glaser ME und Van der Loos H. (1981) Analyse dicker Hirnschnitte mittels Vorder- und Rückseiten-Computermikroskopie: Anwendung einer neuen, hochtransparenten Golgi-Nissl-Färbung. J. Neurosci. Meth. 4:117-25.
785,77 $Preis
Anzahl

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