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Gewebepräparation & Golgi-Cox-Färbung mit dem FD Rapid GolgiStain™ Kit

Gewebepräparation & Golgi-Cox-Färbung mit dem FD Rapid GolgiStain™ Kit

Artikelnummer: SS201

Die Golgi-Cox-Imprägnierung¹,² zählt zu den effektivsten Methoden zur Untersuchung der normalen und pathologischen Morphologie von Neuronen und Gliazellen. Mithilfe dieser Technik konnten subtile morphologische Veränderungen an neuronalen Dendriten und dendritischen Dornen im Gehirn von medikamentös behandelten Tieren sowie im postmortalen Gehirn von Patienten mit neurologischen Erkrankungen³,⁴ nachgewiesen werden. Der komplexe und zeitaufwändige Prozess der Golgi-Färbung stellt jedoch ein großes Hindernis für die breite Anwendung dieser Methode dar.

Das FD Rapid GolgiStain™ Kit (Kat.-Nr. PK401), entwickelt nach den von Ramón-Moliner², Glaser und Van der Loos⁵ beschriebenen Methoden, hat die meisten Probleme der Golgi-Cox-Technik überwunden. Es wurde umfassend an Gehirnen verschiedener Tierarten sowie an postmortalen menschlichen Gehirnproben getestet. Das Kit vereinfacht und verbessert die Golgi-Cox-Technik nicht nur deutlich, sondern erweist sich auch als äußerst sensitiv und zuverlässig für die Darstellung morphologischer Details von Neuronen und Gliazellen, insbesondere dendritischer Dornen (siehe Abbildungen).

Dieser Service umfasst die Gewebepräparation, das Schneiden, Färben, Eindecken und Beschriften der Objektträger. Sie erhalten somit alle Schnitte jedes Gehirns oder Blocks, die mit Golgi-Cox imprägniert und für die mikroskopische Untersuchung bereit sind.

  • Verfahren

    Für nähere Informationen siehe Benutzerhandbuch für das FD Rapid GolgiStain™ Kit (Kat.-Nr. PK401).

  • Anmerkungen

    • Vor der Bestellung ist ein Angebot erforderlich.
    • Der Untersucher muss Gewebe zur Verfügung stellen, das mit einem speziellen Fixiermittel der Firma FD NeuroTechnologies, Inc. fixiert wurde.
    • Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.
  • Referenzen

    1. Corsi P. (1987) Camillo Golgis morphologischer Ansatz zur Neuroanatomie. In: Masland RL, Portera-Sanchez A und Toffano G (Hrsg.), Neuroplastizität: ein neues therapeutisches Instrument in der ZNS-Pathologie, S. 1–7. Berlin: Springer.
    2. Ramón-Moliner E. (1970) Die Golgi-Cox-Technik. In: Nauta WJH und Ebbesson SOE (Hrsg.), Zeitgenössische Methoden der Neuroanatomie. S. 32–55, New York: Springer.
    3. Graveland GA, Williams RS und DiFiglia M. (1985) Hinweise auf degenerative und regenerative Veränderungen an den stacheligen Neuronen des Neostriatums bei der Huntington-Krankheit. Science. 227:770-3.
    4. Robinson TE und Kolb B. (1997) Persistente strukturelle Veränderungen in Neuronen des Nucleus accumbens und des präfrontalen Cortex nach vorheriger Amphetamin-Exposition. J. Neurosci. 17:8491-7.
    5. Glaser ME und Van der Loos H. (1981) Analyse dicker Hirnschnitte mittels Vorder- und Rückseiten-Computermikroskopie: Anwendung einer neuen, hochtransparenten Golgi-Nissl-Färbung. J. Neurosci. Meth. 4:117-25.
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