X-Gal-Histochemie
Das β-Galactosidase-Gen wird häufig als Reportergen, ein sogenannter „Marker“, verwendet und findet breite Anwendung in der Analyse von mutationsbedingten Genveränderungen sowie der Genregulation. Die Expression des β-Galactosidase-Gens lässt sich durch histochemische Färbung von Gewebeschnitten oder Zellen nachweisen. Die Methode basiert auf der Fähigkeit der β-Galactosidase, 5-Brom-4-chlor-3-indolyl-β-D-galactopyranosid (X-Gal) zu hydrolysieren, was zu einer Blaufärbung der β-Galactosidase-exprimierenden Zellen führt¹.
Diese Dienstleistung umfasst die Gewebepräparation, das Schneiden, die histochemische Färbung, die Gegenfärbung (optional) und das Eindecken mit Deckgläsern. Sie erhalten dadurch X-Gal-gefärbte Schnitte, die für die mikroskopische Untersuchung bereit sind.
Anmerkungen
- Vor der Bestellung ist ein Angebot erforderlich.
- Der Ermittler muss unfixiertes und frisch gefrorenes Gewebe zur Verfügung stellen.
- Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.
Referenzen
- Horvitz, JP et al. (1964) J. Med. Chem. 7:574.
