Primäre Antikörpertests und -titration – Immunfluoreszenzmarkierung – Objektträger
Dieser Service umfasst die Gewebepräparation, das Schneiden, die Immunmarkierung mit verschiedenen Verdünnungen des primären Antikörpers, das Eindecken und Beschriften der Objektträger. Sie erhalten dadurch bis zu 30 immungefärbte Gewebeschnitte, die für die mikroskopische Untersuchung bereit sind. Zusätzlich wird Ihnen das experimentelle Vorgehen zur Antikörpertitration erläutert.
Verfahren
Nach der Kryokonservierung wird das Gewebe in auf -70 °C vorgekühltem Isopentan schockgefroren. Anschließend wird das gefrorene Gewebe mit einem Kryostaten geschnitten und auf gelatinbeschichtete Objektträger aufgezogen (siehe Produkte, Kat.-Nr. PO101). Die Schnitte werden anschließend für die Immunfärbung mit dem spezifischen Antikörper in verschiedenen Verdünnungen nach der indirekten Immunfluoreszenzmethode¹ weiterverarbeitet (siehe Fotobeispiele SI202).
Anmerkungen
- Vor der Bestellung ist ein Angebot erforderlich.
- Der Untersucher muss sowohl Gewebe als auch den spezifischen Antikörper zur Verfügung stellen.
Referenzen
- Coons, AH (1958) Fluoreszenz-Antikörpermethoden. In: JF Danielli (Hrsg.): Allgemeine zytochemische Methoden. New York: Academic Press, S. 399–422.
