Neurodegenerationserkennung – In-situ-Nick-Translationstechnik im Gehirn
Dieser Service umfasst das Schneiden, die ISNT-Markierung, das Eindecken und Beschriften der Objektträger. Sie erhalten dadurch bis zu 40 ISNT-markierte Schnitte pro Gehirn oder Gewebeblock, die für mikroskopische Untersuchungen bereit sind.
Verfahren
Unfixiertes, gefrorenes Gewebe wird mit einem Kryostaten geschnitten und auf proteinaseresistente Objektträger aufgebracht (vgl. Produkte, Kat.-Nr. PO102). Schnitte durch verschiedene Schichten (oder die von Ihnen gewählten Schichten) werden auf Objektträgern für den Nachweis von Neurodegeneration mittels in situ Nick Translation¹ weiterverarbeitet.
Diese ursprünglich von Gold et al. (1993)¹ beschriebene Technik markiert die Zellkerne von Neuronen, die einer DNA-Fragmentierung unterliegen. Das Verfahren beruht auf der Fähigkeit der DNA-Polymerase I, die Polymerisation von Desoxyuridinen an die Enden von DNA-Fragmenten zu katalysieren. Die integrierten Biotine werden mittels Avidin-Biotin-Komplex-Methoden² amplifiziert und sichtbar gemacht.
Anmerkungen
- Vor der Bestellung ist ein Angebot erforderlich.
- Der Ermittler muss unfixiertes, gefrorenes Gewebe zur Verfügung stellen.
- Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.
Referenzen
- Gold R., Schmied M., Rothe G., Zischler H., Breitschopf H., Wekerle H. und Lassmann H. (1993) Nachweis von DNA-Fragmentierung bei Apoptose: Anwendung der In-situ-Nick-Translation auf Zellkultursysteme und Gewebeschnitte. J. Histochem. Cytochem. 41: 1023-1030.
- Hsu SM, Raine L. und Fanger H. (1981) Verwendung des Avidin-Biotin-Peroxidase-Komplexes (ABC) in Immunperoxidase-Techniken: ein Vergleich zwischen ABC- und unmarkierten Antikörper-Verfahren (PAP). J. Histochem. Cytochem. 29: 577-580.
